Austausch mit Unternehmer Caba Kroll

Im Gespräch mit Ursula Tomasdottir, Ulrich Beul und Max Stahr

09.07.2020

Ein Bericht von Ursular Tomasdottir...

 Auf einen Cafe mit Caba Kroll im Officina

Letzte Woche traf ich mich gemeinsam mit unserem amtierenden und kandidierenden Stadtrat Ulrich Beul, meinem Ortsverbandkollegen und Mitkandidaten für die Bezirksvertretung IX Max Stahr mit dem geschäftsführenden Gesellschafter der Kroll-Schäfer Eventmanufaktur Carsten «Caba» Kroll, bei milden aber windigen Sommertemperaturen auf der Terrasse des Officina. 
Seit knapp 3 Jahren wohnt der ehemalige Mülheimer mit seiner Lebensgefährtin Karina in Bredeney und beide fühlen sich hier sehr wohl. 
Als DJ, Musikproduzent, Booker und Veranstalter ist er seit 1989 im Geschäft und das weit über die Ruhrgebietsgrenzen hinaus. 2006 gründete er mit seinem Geschäftspartner Ralf Schäfer die Eventagentur mit Firmensitz in Bochum. Kernkompetenz sind von der Planung, Konzepterstellung und Durchführung von Messeauftritten, Events, Kongressen und Tagungen bis hin zum rundum Wohlfühlevent von privaten Feierlichkeiten. 

Durch den Lockdown und die damit bis Jahresende teilweise komplett stornierten Veranstaltungen ist die Agentur aktiv in den Dialog mit Ihren Geschäftspartnern eingetreten, um neue Veranstaltungsformate zu diskutieren. 

Beispielsweise sind die Auftraggeber aus dem Automobilhandel, welche in der Vergangenheit besondere Feierlichkeiten und Präsentationen von Neufahrzeugen über die Agentur abgewickelt haben, verunsichert und haben sich aufgrund der nicht absehbaren Verordnungen für Veranstaltungen in 2020 zurückgezogen. Kann die Kundennähe über Kurzfilme, Interviews nicht eine gute Alternative in dieser besonderen Zeit bieten?

Caba Kroll lobt die rasche und unkomplizierte Vergabe von Hilfsmittel durch den Staat und betont, dass er dies nicht als selbstverständlich empfindet. Im Nachhinein wären allerdings Nachbesserungen in den Details der Berechnung von Unterstützungsleistungen erforderlich. Für ihn und seine Mitarbeiter ist es ein Privileg, dass wirtschaftliche Unterstützung geleistet wird. 

Besonders am Herzen liegen ihm aber die Solokünstler, Musiker, Freiberuflich tätige Kollegen und Kolleginnen, welche doch teilweise mit grossen finanziellen Herausforderungen und mangelnder Planungssicherheit umzugehen haben. 
Er wünscht sich angemessene Formate, in welchen Menschen sich wieder begegnen und Freude haben können, immer mit dem Bewusstsein, «Abstand rettet Leben» 

Danke Caba für das immer wieder spannende Gespräch mit Dir.